Gedanken, Gefühle und andere Erfahrungen
  • Januar 25, 2026

Erfahrungen, die das Leben schreibt

Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Sehnsüchte und andere Erfahrungen findest Du hier in diesem Bereich. Geschrieben wie empfunden und nur wenig korrigiert … mit dem Fazit: Was kann ich daraus mitnehmen? Ist es mir nützlich oder kann ich mir das sparen? 

Vorbemerkung:

Die folgenden Texte sind Erfahrungsberichte. Sie wollen nichts beweisen, nichts erklären und nichts auflösen. Sie halten Momente fest, in denen etwas verstanden wird, ohne dass sich sofort etwas verändert. Manches bleibt offen. Manches bleibt still. Das ist kein Mangel. Das ist der Zustand davor.

Hinweis:

Diese Erfahrungsberichte sind Momentaufnahmen. Sie entstehen ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Erwartung an ein Ergebnis.

Erinnerung: Es war der letzte im August (2018) …

Es war ein sommerlich schöner Tag, als ich mich entschied, meiner Selbstständigkeit ein Gesicht zu verpassen. Frisch geduscht und etwas Vernünftiges angezogen, machte ich mich auf den Weg zum Ordnungsamt. Dort angekommen, nahm ich im Wartebereich Platz und schaute mir die Menschen an, die sich in meinem Umfeld befanden. Manche kamen, um sich einen neuen Ausweis zu bestellen, manche suchten das WC und wiederum andere warteten geduldig, dass sie aufgerufen wurden. In Gedanken war ich bei meinem Paps, der aufgrund seiner Erfahrungen ziemlich skeptisch der Anmeldung gegenüber war. Dennoch war da dieses Gefühl, das mir sagte: „Du schaffst das!“ Er – der Mensch, der mir immer wieder Kraft gibt, wenn keine Kraft mehr vorhanden ist. Mein Entschluss stand fest und mit einem Lächeln auf den Lippen, meldete ich meine Selbstständigkeit an.

Freundschaft auf dem Dualseelenweg …

Manchmal haben Freundschaften mehrere Jahre eine gewisse Art von Auszeit. Kein Kontakt, nur Erinnerungen – die einen nicht loslassen. Manchmal bekommt man emotionalen und seelischen Besuch, doch was dann? Wie geht es weiter? Es stellt sich die Frage, ob er das tut, was er emotional und seelisch angekündigt hat. Was soll ich in dem Zusammenhang meinem Sohn sagen? Er fragt sich seelisch, wo diese Freundschaft bleibt und dass er doch Vertrauen hat. Was fehlt, ist jetzt unser Auftrag, damit wir irgendwie weiterkommen. Zurzeit stehen wir beide, auch wenn zwischen uns viele Jahre der Lebenserfahrung dazwischenliegen. Aber das Verständnis ist vorhanden und somit die einfache Art zu denken … … wir sind uns sicher, die fehlenden Teile zu finden. Mama, wir schaffen das! Und so habe ich meine Gefühle und er seine. Es ist wunderschön, mitanzusehen, dass es bei ihm ähnlich verläuft, und ich bin gespannt, wann wir wieder nebeneinander weitergehen können – mit oder ohne Begleitung. Seine Fragen konnte ich ihm nicht bewusst erklären, aber seine Mimik machte mir schnell klar, dass wir diese Gefühle nicht dauerhaft in Worte fassen müssen, um uns zu verstehen. Das Verstehen der Situation und das damit verbundene Gefühl der Ewigkeit mussten nicht mit Worten erklärt werden. Ein Lächeln reichte zum Verständnis! – Doch leider mischt sich bei dieser Situation immer wieder die Enttäuschung mit ein. Da sind wir geteilter Meinung. Er geht anders mit Enttäuschungen um, als ich. Bei mir sitzen Enttäuschungen und sind schwer zu händeln. Bei ihm stehen die Enttäuschungen und er geht stur an ihnen vorbei. Aber ich bin mir sicher, dass sich das im Laufe seiner Jahre auch noch ändern wird.

Erinnerung: Aufklärung und keine Tränen …

Mutter-Sohn-Bindung ist kein Geheimnis. So bestand mein Sohn darauf, dass, wenn wir weinen müssen, wir dies zusammen tun. Doch als er dann bei mir war, konnten wir nicht mehr weinen. Wir spürten beide, dass da noch mehr ist, was fehlt, um Tränen ohne Reue laufen lassen zu können. Doch er wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was dieses … mehr … gewesen war, und fragte mich somit Löscher in den Bauch. Bis er bei seinen Frauen angekommen ist und wir uns über Bindungen emotional, seelisch und körperlich unterhielten. So berichtete ich von emotionalen und seelischen Erlebnissen. Er fand sich darin wieder und war sich sofort sicher, welche der vier Frauen aus dem letzten Jahr sein Dualseelenweg sein muss. Ich habe ihm dabei nicht hineingeredet und er erklärte mir, dass sie emotional immer dann da ist, wenn er am meisten jemanden braucht. Diese Erfahrung konnte ich bestätigen und wir unterhielten uns über Freundschaften, Beziehungen und deren Verbindungen. Als wir auf das Thema „Wann wird es Realität?“ kamen, sind wir beide angeeckt. Ich stehe und er in diesem Fall auch … Somit kann es für uns beide nur vorwärtsgehen mit verschiedenen emotionalen und seelischen Vorbereitungen. Beide wünschen wir uns, dass wenigstens irgendwas von dem Dualseelenweg (bei mir mittlerweile 47 Jahre) in diesem Leben in Erfüllung geht und dadurch das Leben eine neue Qualität bekommt. Viele Wiedergeburten haben schon viele Wege ausprobiert, sodass gar nicht mehr so viele übrig sind, und nicht nur meine Hoffnung geht dahin, auch die meines Sohnes in Bezug auf sein eigenes Leben und mich. Diese Gespräche sind unverzichtbar und geben Kraft, die nur schwer in Worte zu fassen ist.

Doch als wir drei Jahre zwangsgetrennt wurden, haben wir beide unsere Wege gesucht und zumindest den roten Faden gefunden. Wir haben uns geschworen, uns nie wieder trennen zu lassen. Schnell stellte er fest, dass meine Dualseele aktueller ist, als ich es ihn spüren lassen wollte. Daraufhin fragte er mich aus und war verwundert, dass ich schon so viele Informationen bekommen hatte. Erst heute habe ich ihm den Trick dahinter verraten und er schaute nicht schlecht. Dafür ist er mein Sohn, erklärte ich ihm. Er konnte mein kleines Geheimnis ruhig erfahren, umso besser konnte er verstehen, was gerade so am Laufen ist, und kann sich seine eigene Meinung in Bezug auf seinen Dualseelenweg bilden. Ich liebe diese Momente, in denen die Erleuchtung in seinen Augen zu sehen ist. Somit teilen wir regelmäßig unsere Erfahrungen in dem Bereich. Denn auch Freundschaften und Bekanntschaften sind am Dualseelenweg beteiligt und nicht immer leicht einzuordnen. So kam es zum Beispiel dazu, dass er mich fragte, warum emotional und seelisch alles geplant und geübt wurde und realistisch nicht eine Botschaft angekommen ist. Daraufhin musste ich erst mal überlegen, wie ich es ihm sage … Ich hatte zu lange nachgedacht. „Schon okay, Mama“ hörte ich von ihm, und wir waren wieder bei dem Thema … Tränen und Versprechen halten! …

 

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Branding – Message in a Bottle
  • Januar 25, 2026

Message in a Bottle – Der Anfang aller Geschichten

Jede Veränderung beginnt mit einer Botschaft. Manchmal wird sie ignoriert, manchmal angespült. Die Message in a Bottle steht für unsere kollektiven Rufe aus dem Ozean der Gleichgültigkeit. Plastikflaschen treiben wie Zeitkapseln unserer Bequemlichkeit über die Meere. Greenpeace sammelt diese Botschaften ein, übersetzt sie in Aktion und hält sie uns hin wie einen Spiegel: Was wir wegwerfen, kommt zurück. Nicht symbolisch – real. Branding-Bilder an dieser Stelle wirken wie ein visueller Prolog: poetisch, still, aber unübersehbar.

Was hat Dich bewogen, dieses Branding anzufertigen?

Stillstand meines Weges! Ich habe den weiteren Weg gesucht und viel Drumherum gefunden.

Was ist auf dem Branding zu sehen?

Auf dem Branding befinden sich Muscheln, Seesterne, Wolken, feiner Sand, Steinchen und Wasser … Eine Flasche mit einem Korken. Darin ist ein Papier zu sehen, zusammengerollt und mit einer Schleife versehen. Dieser Brief ist ein Engelbrief an Dich! Wirst Du ihn finden und mitnehmen oder ignorieren und weiter schwimmen lassen?

Welche Botschaften stecken Deiner Meinung nach darin?

Meine Gedanken und Gefühle habe ich nach diesem Branding in einem Engelbrief an Dich verfasst. Ich weiß auch ganz genau, dass Du ihn schon erhalten hast. Lass mich bitte endlich wissen, was noch fehlt, damit Du Dein Versprechen einhalten kannst. Es zerrt nicht nur am Nervenkostüm, sondern auch an den körperlichen Resonanzen. Die Botschaft aus der Flaschenpost ist mehrfach angekommen. Worauf wartest Du? Vielleicht eine Aktion von mir, doch ich kann Dir versichern, dass ich alles in meiner Macht Stehende bis heute getan habe und noch keine Richtung habe, wie ich Dir noch entgegenkommen kann. Ich kenne meine Etappenziele und stehe im Moment hier und warte auf Dich. Wo bist Du? Wann kommst Du bei mir an? Und … wie geht es dann wohl weiter? – Bitte melde Dich.

Wen wolltest Du mit dem Branding erreichen?

Einen Freund, der mir seine Hilfe angeboten hat und meinte, dass ich mich jederzeit melden kann. Emotional ist er oft bei mir und verspricht das, was er auch damals Auge in Auge versprochen hat. Doch irgendwas scheint ihn zu blockieren. Er kann nicht so, wie er will, doch woran mag das wohl liegen? Ich bin ihm weiter, als ich es wollte, entgegengekommen, weiter darf ich nicht … Energien haben auch ihre Grenzen und ich werde meinen Weg weitergehen. Vielleicht treffen wir uns wirklich noch einmal in diesem Leben und gehen gemeinsam ein Stück. Doch auch wenn es nicht so kommen sollte, muss ich meinen Weg weitergehen. Meine Befürchtung ist, dass wir uns nur minimal verpassen, während andere Energien wieder behaupten, dass es in diesem Leben klappen soll. Gebete und Handlungen weisen den Weg!

Was erwartest Du durch dieses Branding?

Ich erwarte nichts. Dennoch ist es immer wieder enttäuschend, wenn Versprechen über Jahre nicht gehalten werden. Sie rufen immer wieder Traurigkeit auf den Schirm und verlängern den eigentlichen Weg unnötig. Wirklich unnötig? Es ist immer wieder eine Wegkreuzung an diesem Punkt. Du weißt genau, was ich meine, wieso sollte ich mich jetzt weiter quälen, Worte zu finden – obwohl Du ganz genau weißt, was ich meine?

Welche Story würdest Du dem Branding zuordnen?

Der Ausblick aufs Meer war gigantisch. Er versprach mir so viel und dennoch gar nichts. Die Weite meines Blickes wurde klarer und sortierter, je länger ich meinen Blick in die Ferne richtete. Es war kein Land auf der anderen Seite zu sehen, aber der Horizont, wo langsam die Sonne unterging. Sie lächelte besonnen, bis sie ganz weg gewesen ist und die Sterne den Nachthimmel erleuchteten. Dann wurde es interessant. Als würde sich eine Landkarte öffnen. Sterne verbinden sich mit den Gefühlen und Gedanken, malen Bilder – die beim Sortieren und Klären behilflich sind. Leichte Wellen tun sich auf und das Wasser wird unruhiger. Mein Blick senkt sich Richtung Wasser, um dieses zu beobachten. Der Wellengang wird stetig aufgewühlter und etwas Seltsames tut sich auf. Es sieht aus wie ein kleines braunes Etwas, das bis jetzt nicht zu definieren ist. Es taucht auf und ab, wie ein Schiff, welches über die Wellen surft. Von links nach rechts, doch nicht in meine Richtung. Die Neugier lässt den Blick senken. Vielleicht kann ich unter Wasser etwas erkennen? Nur schwer, aber es sieht aus wie eine Flasche, die im Wasser ihr Unwesen treibt. Die Wellen werden stärker und die Flasche treibt langsam, aber stetig immer dichter zu mir. Gehe ich ungeduldig ins Wasser und hole mir diese Message, oder warte ich mit Ausdauer und Genuss, bis die Flasche bei mir ist? Ich weiß bis jetzt nicht, was ich wirklich tue. Wenn sie für mich bestimmt ist, wird sie auch zu mir kommen – wenn nicht, wird sie weiter treiben. Also, warum sollte ich ungeduldig ins Wasser gehen und sie mir holen? Lasse ich dem Schicksal etwas Spielraum und schaue, ob etwas passiert.

Schon beim nächsten Spaziergang war der Erfolg sichtbar. Die Flasche war am Strand gelandet und wartete darauf, mitgenommen zu werden. Jetzt hatte ich die Möglichkeit, sie mitzunehmen oder sie einfach liegen zu lassen und zu ignorieren. Neugierig sah ich gefühlte Stunden diese Flasche an und versuchte zu erfühlen, was ich wirklich will. Ich wollte sie mitnehmen, da die eigentliche Botschaft schon vorausgeschickt worden war. Also gab ich mir einen Ruck und nahm die Flasche mit in mein Zuhause. Dort stellte ich sie erst mal auf die Fensterbank, wo ich sie fast immer im Blick habe. Dann mache ich es mir auf meinem Sofa gemütlich. Gedanklich bin ich immer noch am Meer und dem Treiben auf dem Wasser unterwegs. Ein Gefühl der Ewigkeit, das ich gerne festhalte. Es ist befreiend und wohltuend zugleich. Dann stehe ich auf und gehe noch einmal zu der Flasche, nehme sie in die Hand und erwische mich dabei, wie ich mich überrede, sie zu öffnen. Ganz vorsichtig versuche ich, das Schriftstück mit Schleife aus der Flasche zu bekommen, was mir auch gelingt. Nun habe ich diese Rolle in der Hand und es fehlt nur noch ein Schritt und ich kann lesen, welche Botschaft mich diesmal erreicht. Wird es wieder ein Schritt nach vorn sein? Wird es wieder so lange dauern, bis die Botschaft um die Welt gegangen ist? Ist sie ernst gemeint oder nur ein Abschied von einem geliebten Menschen? Was habe ich vor, ganz gleich, welche Worte die Botschaft enthält? …

Was meinst Du, wie geht es weiter?

Welche Fazit-Botschaft steckt in diesem Branding?

Das Branding bleibt so lange bei mir, bis die Botschaften ihre Wirkung zeigen und die Story dahinter ein Happy End hat.

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Faszination Leben
  • Januar 24, 2026

Zeichen der Zeit …

Das ist kein leiser Titel. Er klingt wie eine Flaschenpost aus der Gegenwart – geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit Schmelzwasser, Plastikfragmenten, Herzschlägen und jeder Menge Gefühl. Diese Seite ist ein stiller Ort.


Kein Projekt, das fertig sein will. Kein Angebot. Kein Aufruf zur Handlung.

Hier sammle ich Eindrücke, Bilder und Geschichten, bevor sie eine Richtung bekommen.

Manche Zeichen zeigen sich leise. Andere drängen.
Wieder andere bleiben lange unverständlich,
bis sie irgendwann eine Form finden.

Zeichen der Zeit ist ein Raum für genau diesen Moment davor.
Vor der Einordnung. Vor der Verbindung. Vor der Entscheidung, was daraus werden soll.

Die Brandingteller, die hier entstehen, tragen zunächst nur eines: Gefühl.

Erst wenn jede Geschichte ihre eigene Klarheit gefunden hat,
werden sie weitergegeben – als Botschaften, nicht als Erklärungen.

Bis dahin bleibt dieser Ort unverlinkt. Ungebunden. Und absichtlich langsam.

Dieser Ort wächst nicht durch Geschwindigkeit, sondern durch Stimmigkeit.


Zu gegebener Zeit werde ich die dazugehörigen Beiträge verfassen und hier veröffentlichen. In den Jahren 2022/2023 habe ich dahingehend sehr viele Informationen gesammelt, die zusammengetragen und verarbeitet werden müssen. Es sind Branding-Arbeiten, die ich mit kleinster Sorgfalt angefertigt habe. Freue dich auf Handarbeit plus Story mit Informationen und ein unmoralisch, einmaliges Angebot. Schau immer mal wieder vorbei, vielleicht packt auch dich die Faszination Leben, um die Faszination Arbeit besser verstehen zu können.

Faszination Leben – Zeichen der Zeit wird mit diesen Motiven zu einem Panorama des Planeten. Von Message in a Bottle, über Robben und Seesterne bis zum Wal, vom Löwen zum Bison bis zu den Delfinen. Greenpeace liefert die Haltung, deine Bilder die emotionale Übersetzung. Zusammen erzählen sie eine Wahrheit, die man nicht wegscrollen kann:

Alles ist verbunden. Und alles zählt.

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